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Leistungen

Wir bieten das komplette radiologische Spektrum aus einer Hand.

Auf der Grundlage fundierter medizinischer Kenntnisse und mit modernsten Technologien.
Sonografie Ultraschall

Der Einsatz des Ultraschalls (Sonografie) ist häufig das erste Glied in der diagnostischen Kette und liefert teilweise bereits eindeutige Erkenntnisse. Die ausgesendeten Schallwellen sind für den Körper harmlos und nicht belastend, weshalb der Ultraschall auch bedenkenlos in der Schwangerschaftsdiagnostik zum Einsatz kommt. Limitiert wird der Einsatz des Ultraschalls, wenn er auf Luft oder Knochen stößt. Auch bei stark adipösen Patienten kann der Einsatz des Ultraschalls beispielsweise zur Beurteilung der Bauchorgane eingeschränkt sein.

 

Vor allem bei der Beurteilung der Bauchorgane, der Brust, der Gelenke und der Halsweichteile (z.B. Schilddrüse) kommt der Ultraschall ergänzend oder als alleiniges bildgebendes Verfahren zum Einsatz.

Mammografie / Tomosynthese

Die Mammografie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung zur gezielten Diagnostik der Brust, welche diese im zweidimensionalen Raum darstellt. Im Gegensatz dazu erstellt die Tomosynthese Schichtaufnahmen der Brust und setzt diese zu einem dreidimensionalen Bild zusammen.

Beide Verfahren werden zur Abklärung auffälliger Tastbefunde der Brust und im Rahmen der Früherkennung eingesetzt. Studien haben gezeigt, dass die Tomosynthese der regulären Mammografie deutlich überlegen ist* Ob eine Tomosynthese oder eine konventionelle Mammografie sinnvoll ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Diese klären wir in einem persönlichen Gespräch.

MRT Magnetresonanztomografie

Die MRT kommt zum Einsatz, um die Organe des Bauchraums und des Beckens, die Gelenke und das Weichteilgewebe des Muskuloskelettalsystems, das Gefäßsystem oder den Schädel darzustellen. Unter bestimmten Voraussetzungen wird die MRT auch zur Brustkrebsdiagnostik eingesetzt.

Bei der MRT kommen keine Röntgenstrahlen zum Einsatz, weshalb das Verfahren als schonend gilt. Bei gewissen medizinischen Fragestellungen ist die Gabe von Kontrastmittel erforderlich. Bestimmte Vorerkrankungen oder vorausgegangene Operationen, zum Beispiel eine Schrittmacher- oder eine Cochlea-Implantation können ein Hinderungsgrund für die Untersuchung im MRT sein. Jeder Untersuchung geht darum ein ausführliches Aufklärungsgespräch voraus, in dem alle Risikofaktoren abgefragt werden.

CT Computertomografie

Bei der Computertomografie handelt es sich um ein Verfahren mit Röntgenstrahlen, bei dem die Untersuchungsregion in einzelnen Schichten dargestellt wird. Diese Schichten messen teilweise weniger als 1 mm. Dadurch ermöglicht die CT eine detaillierte Darstellung der Organe und Strukturen im Körperinneren.

Die Untersuchungszeiten sind so kurz und die Darstellung so exakt, dass auch sich bewegende Körperteile – zum Beispiel ein schlagendes Herz – genau dargestellt und befundet werden können.

Die häufigsten Einsatzgebiete der CT sind Erkrankungen des Skelettsystems, Erkrankungen des Herzens, des Gefäßsystems, der Lunge und der Bauchorgane. Eine wichtige Rolle spielt die CT in der Krebsdiagnose, um herauszufinden, ob sich Tumorzellen in anderen Organen abgesetzt haben (sog. Staging). Auch bei bestimmten Fragestellungen aus dem Bereich der Neuroradiologie oder der HNO spielt die CT eine wichtige Rolle.

Biopsie

Eine Biopsie ist eine Gewebeentnahme zur weiteren Abklärung eines Befundes im Labor. Von besonderer Bedeutung ist die Biopsie bei der Brustkrebsdiagnostik: Wird während einer Mammografie- oder Ultraschalluntersuchung verändertes Gewebe (kleine Herde oder gruppierte winzige Verkalkungen) sichtbar, oder zeigen sich in der MRT auffällige Kontrastmittelanreicherungen in der Brust, erfolgt die weitere Diagnostik im zweiten Schritt oft durch eine Gewebeentnahme.

In unserer radiologischen Praxis bieten wir verschiedene Arten der Biopsie an. Bei der Vakuumbiopsie (VSB) wird eine Hohlnadel in die Brust in den abzuklärenden Befund eingeführt und durch Unterdruck Gewebe in die Nadel eingesaugt und abgeschnitten. Bei der Stanzbiopsie erfolgt die Gewinnung von Proben dadurch, dass die Nadel unter Ultraschallkontrolle direkt vor den abzuklärenden Befund geschoben wird und dann mit hoher Geschwindigkeit in das Gewebe eingeführt wird.

Beide Verfahren sind minimal-invasiv, das Gewebe wird also schonend und lediglich unter lokaler Betäubung entnommen.

Die Gewebeprobeentnahme erfolgt stets „unter Sicht“. In unserer Praxis sind wir in der Lage, die Biopsien sowohl unter mammografischer Sicht, als tomosynthese-gestützte Biopsie (mammografisch oder tomosynthese gesteuerte VSB), unter Ultraschallsicht (ultraschallgeführte Stanzbiopsie) oder im MRT durchzuführen (MR-VSB).

DXA Knochendichtemessung

Mit der Knochendichtemessung lässt sich die Knochenmasse bestimmen. Unterschreitet sie  einen bestimmten Wert, liegt eine Osteoporose (Knochenschwund) vor. Vor allem Frauen ab der Menopause haben ein erhöhtes Osteoporose-Risiko. Aber auch eine Krebstherapie kann dem Knochenschwund Vorschub leisten.

Um eine Osteoporose – die keine Schmerzen verursacht – frühzeitig zu erkennen und zu therapieren, sollten Frauen ab 50 Jahren oder solche mit einem anderweitig bedingten erhöhtem Risiko regelmäßig eine Knochendichtemessung durchführen lassen.

Bei der Untersuchung wird eine Körperregion (meist Lendenwirbelsäule oder Hüfte) geröntgt und aus den gewonnen Werten wird die Mineraldichte im Knochen gemessen. In unserer Praxis kommt für die Messung ein sehr modernes Gerät zum Einsatz, das innerhalb weniger Sekunden ein Ergebnis ermittelt und die Belastung mit Röntgenstrahlen extrem gering hält.